Wanderritt auf Tinkern im Südwesten Polens – durch Wald, Feld und über die Berge Schlesiens

Tinker ist eine Pferderasse, die relativ selten bei unseren Wanderritten geritten wird. Aber hier im Südwesten Polens, im ehemaligen Schlesien, haben wir einen kleinen Reithof mit einem netten, deutschsprechenden Gastgeber für Sie gefunden, der Tinker züchtet und auf ihnen Wanderritte durchführt.
ab € 695
Wanderritte/Trails - Sie reiten immer weiter, also von A nach B nach C
Fortgeschrittener mit ca. 100 Reitstunden und mind. 1 Jahr Erfahrung im Gelände, keine Probleme in allen 3 Gangarten, sattelfest
Vielseitigkeitssattel bzw. Wanderreitsattel
Doppel- oder Einzelzimmer, teils mit Bad, teils Etagenbad, manchmal auch Mehrbettzimmer

Tinker ist eine Pferderasse, die relativ selten bei unseren Wanderritten geritten wird. Aber hier im Südwesten Polens, im ehemaligen Schlesien, haben wir einen kleinen Reithof mit einem netten, deutschsprechenden Gastgeber für Sie gefunden, der Tinker züchtet und auf ihnen Wanderritte durchführt. – Auf zum Reiturlaub in Polen!

Die Wanderritte gehen durch das Naturschutzgebiet Krajobrazowy Doliny Bobru, im Südwesten Polens, nicht allzu weit von der Grenze entfernt. Es ist ein hügeliges bzw. bergiges Gelände mit viel Wald und Wiesen. Auf den Ritten durchstreifen Sie eine abwechslungsreiche Landschaft. Natur pur!

Sie werden recht viele Tiere unterwegs sehen können. So gibt es in der Region Dachse, Füchse, Rehe, Hirsche, Wildschweine und Marder. Auch viele Vogelarten trifft man hier, z. B. Störche, Kraniche, Spechte, Bussarde, Baumfalken und selbst der weisse Adler, das Wappentier Polens ist manchmal anzutreffen.

1. Tag:

Anreise zum Abendessen.

2. Tag:

Um sich mit den Pferden vertraut zu machen, ein Ausritt von ca. 2 bis 3 Stunden.

3. Tag:

Ein früher Start gegen 08.00 Uhr! Heute haben wir die längste Strecke zu reiten. Zunächst geht es bergauf. Nach einer halben Stunde sind wir auf ca. 350 m und können auf der anderen Talseite den Hof sehen. Wir durchreiten ein waldreiches Gebiet und kommen nach Debowy Gaj. Das malerische Dorf lässt erahnen, wie reich dieses Gebiet früher war. Wir überqueren die Bahnlinie und den Fluss Bóbr. Und weiter bergauf. Wir reiten durch das „Gólniczy Las“, wo in der Vergangenheit Gold gewonnen wurde. Vielleicht haben wir noch Zeit, nach Skala zu reiten, ein Dorf mit markanten Gebäuden. Übernachtung und Abendessen in einer Pension.

4. Tag:

Wir reiten zunächst bergauf in einen Wald mit zwei beeindruckenden Ruinen. Vorbei an Wiesen geht es in den Wald „Nagorzanski Las“, wo einige Exemplare des weissen Adlers leben. Der Weg bringt uns langsam Richtung Zivilisation, sprich Essen und Übernachtungsmöglichkeit in einer Pension.

5. Tag:

Wir reiten Richtung Kirche von Oleszna Podgórska bergauf. Die Route führt weiter bergauf, und nach einer Stunde werden wir wieder ein herrliches Panorama geniessen: auf der rechten Seite der Kirchturm von Lubomierz, wo jedes Jahr ein Filmfestival statt findet. (Viele Filme wurden auf dem schönen alten Marktplatz aufgenommen.) Links sehen wir die 3 Hügel von Marczów und den Kirchturm von Plawna Górna. Von hier (ca. 450 m hoch) kann man bei schönem Wetter das Riesengebirge erkennen. Der Ritt führt nach Radomice, wo wir die Nacht verbringen.

6. Tag:

Wir reiten zum Staudamm, der zwischen 1904 und 1909 erbaut wurde. Nachdem wir ihn überquert haben, werden wir eine Zeitlang den Fluss Bóbr an unserer rechten Seite haben. Wir passieren Pilchowice und überqueren den Fluss über eine alte Bailey-Brücke. Nachdem wir Nielestno durchritten haben, reiten wir bergauf durch den Wald. Diese Gegend ist sehr schön, doch relativ dicht besiedelt mit schönen, alten Bauernhäusern und stattlichen Herrenhäusern, zwischen den neuen Häusern der Reichen und Ausländer.

7. Tag:

Der Ritt geht weiter durch schöne Naturgebiete, hauptsächlich durch Wälder (ca. 400 m). Das Riesengebirge (Karkonosze) ist deutlich zu spüren. In der Ferne sehen wir einen spitzen Berg. Es ist ein alter Vulkan namens „Ostrzyca“ auf 501 m Höhe. Dieser Teil des Ritts führt recht steil bergab. Fast unten angekommen, reitet man wieder bergauf, um einen Hügel zu überqueren. Wenn wir den Wald verlassen, sehen wir die drei Hügel von Marczów. Wir überqueren den Bóbr, reiten ein Stück bergauf, vorbei an einem ehemaligen Bauernhof, überqueren die Wiesen, reiten durch den Wald und über Wiesen, überqueren den Hügelkamm und sind zurück am Reithof. Der Abend endet mit einem leckeren Grillfest.

8. Tag:

Abschied nach dem Frühstück.
(Änderungen möglich)

Der Wanderritt zeigt alle Vorteile einer einsam gelegenen Landschaft, die uns Reiter immer wieder begeistert. Man kann total entspannen bei diesem Reiturlaub in Polen.

So wohnen Sie:

Doppel- oder Mehrbettzimmer, meistens mit Dusche/WC auf Bauernhöfen bzw. in Pensionen.

So sollten Sie reiten können:

Sie sollten sattelfest sein. Reiterliches Können ab 2. - Reithelm erwünscht. - Gewicht bis 85 kg.

Pferde und Sättel:

Zuverlässige brave Tinker. - Baumlose Sättel und Vielseitigkeitssättel.

So können Sie anreisen:

Mit dem Auto oder per Zug bis Jelenia Gora oder Boleswawic, Flug bis Warschau, Transfer oder Mietwagen.

Unser Angebot

Wanderritt auf Tinkern im Südwesten Polens – durch Wald, Feld und über die Berge Schlesiens

Reiterliches Können:

ab 2

Teilnehmer:

min. 2 Pers. - max. 6 Pers.

Buchungscode:

DU0POL200

Preis:

€ 695

Termine:
April bis Anfang Oktober, jeweils samstags bis samstags
Leistungen:

8 Tage/7 Üb., DZ oder Mehrbettzimmer, VP = Vollpension (mittags Picknick), 5,5 Reittage, Gepäcktransport, engl./poln. spr. Reitbegleitung, teils auch deutschspr. Betreuung.

Optionen:

eigene Anreise
Transfer ab Jelenia Gora oder Boleswawic € 15, ab Flughafen Warschau € 60 jeweils pro Auto/Strecke vor Ort zahlbar
Flüge u. Mietwagen www.urlaubspferd.de