Expedition im Land der Kondore – Wanderritt in den Anden

Ausgangspunkt für diesen Trail ist Rincón de Lobos, ein kleines Tal im Andengebirge. Seen, Berge, Flüsse und Wald prägen die Landschaft. Die Tour führt in das nahezu zivilisationsfreie Gebiet des Río Turbió, der von 4 Gletschern gespeist wird. Diese Region ist nur per Boot oder über Pfade, auf denen die Gauchos seit Generationen ihr Vieh treiben, erreichbar.
ab € 2515
Wanderritte/Trails - Sie reiten immer weiter, also von A nach B nach C
Fortgeschrittener mit ca. 100 Reitstunden und mind. 1 Jahr Erfahrung im Gelände, keine Probleme in allen 3 Gangarten, sattelfest
Westernsattel und Zäumung
einfache Zelte, manchmal mit Isomatte
Mehrbettzimmer, teils auch Doppelzimmer in einfachen Hütten oder Häusern, simple Sanitäreinrichtungen

Wanderritt in den Anden

Ausgangspunkt für diesen Trail ist Rincón de Lobos, ein kleines Tal im Andengebirge. Seen, Berge, Flüsse und Wald prägen die Landschaft. Die Tour führt in das nahezu zivilisationsfreie Gebiet des Río Turbió, der von 4 Gletschern gespeist wird. Diese Region ist nur per Boot oder über Pfade, auf denen die Gauchos seit Generationen ihr Vieh treiben, erreichbar. So beginnt unser Wanderritt in den Anden:

1. Tag:

Anreise via Buenos Aires nach San Carlos de Bariloche und Transfer nach Rincón de Lobos, Kennenlernen der Gastgeber.

2. – 3. Tag:

Erster Ausritt zum Lago Epuyen, Fahrt nach El Bolsón zum gemeinsamen Einkauf. Letzte Vorbereitungen für unsere Reise.

4. Tag:

Vom Basiscamp reiten wir zum Rio Epuyén und folgen seinem Lauf bis zur Mündung in den Lago Puelo. Wir durchreiten ein Naturreservat, folgen einem engen, felsigen Pfad an der Flanke des Cordón del Derrumbe. Aussicht auf den Lago Puelo. Weiter durch dichten Wald. Steinpyramiden markieren die Stellen, an denen der Rio Turbio passierbar ist. Auf der anderen Seite des Flusses erreichen wir unser Lager am Seeufer.

5. Tag:

Zum Lago Esperanza müssen wir mehrere Andenausläufer überqueren. Wir reiten auf das Aguja-Massiv zu. Diese Bergkette bildet die Grenze zu Chile. Wir gelangen auf die Passhöhe, Auge in Auge mit dem Kondor. Nach einer Pause hinunter ins Tal. Das Lager steht im Wald, am Ufer des Sees.

6. Tag:

Zeit für eine Erholungspause. Relaxen, Fischen oder kleinere Entdeckungsritte.

7. Tag:

Ritt zum vergletscherten Ursprung des Arroyo Esperanza im Cañadon Norte. Wir reiten durch ein Tal in die Berge, durchqueren Zonen der sogen. Selva Valdiviania, den Urwald der Anden. Mit seinem Mammutblatt, den Schilfwäldern sowie den uralten Alerce-Bäumen gleicht er einem subtropischen Regenwald. Wir erreichen den Wasserfall Salto Juana für einen Zwischenstopp.

8. Tag:

Zum Lago Puelo. Wir reiten lange Passagen durch patagonischen Wald, überqueren den Rio Bravo bis zum Nachtlager.

9. – 10. Tag:

Ritt zum Cerro Plataforma. Durch ein relativ sanftes Gelände folgen wir dem Verlauf des Rio Turbio stromaufwärts. Hin und wieder entdecken wir kleine Gehöfte. Durchquerung verschiedener Wälder, wir erreichen nach ca. 6 Stunden den Puesto Moro, an einem kleinen Bergbach gelegen.

11. Tag:

Wir besteigen den Cerro Plataforma, eine ca. 1.700 m hohe geologische Ausnahmeerscheinung: Ein abgeschnittener Kegel, der eine ungefähr 7 Kilometer breite Ebene bildet, von den mächtigen, schneebedeckten Bergen, Cerro Tres Picos, Cerro Piramide und Cerro Anexo, umgeben. Nach einem Aufstieg über Geröll erreichen wir die 8 km breite Ebene des Plataforma: Kleine Bergseen und Kaskaden im Kontrast mit einer Steinwüste, die aus unzähligen Fossilien gebildet wird. Mit etwas Glück sehen wir Kondore und – seltener – sogar Flamingos.

12. Tag:

Zum Lager am Ufer des Lago Puelo, um uns mit Proviant einzudecken. Übernachtungsoption bei einer Familie, die vor 3 bis 4 Generation von Chile in dieses Tal zog. Sie sind die einzigen „berechtigten“ Einwohner dieses Nationalparks.

13. Tag:

Rückritt nach Rincón de Lobos. Je nach Lust und Laune reiten wir erst nachmittags los und legen so die letzte Etappe nach Einbruch der Dunkelheit zurück. Die Zivilisation hat uns wieder.

14. Tag:

Erholungstag in Rincón de Lobos. Abstecher in die Umgebung, Besuch des Kunsthandwerkmarkts oder vielleicht Besuch eines Pferderennens, ein Ereignis, bei dem wir natürlich nicht fehlen dürfen. Damit endet unser Wanderritt in den Anden.

15. Tag:

Transfer für den Rückflug.
(Änderungen möglich)

 

So wohnen Sie:

Mehrbettzimmer bzw. Camp/Zelt (bitte Schlafsack mitbringen).

So sollten Sie reiten können:

Sie sollten sattelfest sein. Reiterliches Können ab 2. Sie sollten körperlich fit sein. - Gewicht bis 95 kg.

Pferde und Sättel:

Trittsichere Mestizo-Criollos und andere Kreuzungen, teils Quarter. - Westernsättel.

So können Sie anreisen:

Flug nach San Carlos de Bariloche, Transfer. Reisepass erforderlich.

Länderinfos Wetter Google Maps

Unser Angebot

Expedition im Land der Kondore – Wanderritt in den Anden

Reiterliches Können:

2

Teilnehmer:

min. 2 Pers. - max. 6 Pers.

Buchungscode:

DU9ARG000

Preis:

€ 2515

Termine:
06.01. - 20.01., 27.01. - 10.02., weitere Termine auf Anfrage
Leistungen:

15 Tage/14 Üb., Camp/Zelt, VP, 10 Reittage, deutsch/engl./span.spr. Reitbegleitung, Transfers. (bitte Schlafsack mitbringen)

Optionen:

eigene Anreise bis San Carlos de Bariloche
Mehrpreis Einzelzelt € 55
Flüge unter www.urlaubspferd.de